29.12.2016 | Der richtige Umgang mit Feuerwerkskörpern


Feuerwerkskörper sind ein nicht wegzudenkender Bestandteil der Silvesterfeiern zur Begrüßung des neuen Jahres. Feuerwerkskörper enthalten Explosivstoffe und können bei ihrer Funktion mehr oder minder gefährliche Wirkungen entfalten.

Im Interesse der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie zum Schutz für Leben, Gesundheit und Sachgüter gibt die Feuerwehr folgende Hinweise:

Achten Sie beim Kauf von pyrotechnischen Artikeln auf die Gefahrenklassen Feuerwerkskörper werden, gemessen am Grad ihrer Gefährlichkeit, in vier Klassen eingeteilt:

KL. I.  :  Feuerwerksspielwaren ( Aufdruck BAM- P I. )
KL. II. :  Kleinfeuerwerk ( Aufdruck BAM- PII. )
KL. III :  Mittelfeuerwerk ( Aufdruck BAM- PIII. )
KL. IV :  Großfeuerwerk

Feuerwerkskörper der Klassen III und IV dürfen ohne besondere behördliche Erlaubnis weder verkauft noch abgebrannt werden.

  • Das Abbrennen von Feuerwerkskörpern der Klasse II ist nur in der Zeit vom 31. Dezember 00:00 Uhr bis zum 1. Januar 23:59 Uhr erlaubt. Die Abgabe darf nur an Personen über 18 Jahre erfolgen.
  • Lesen Sie in jedem Falle die Gebrauchsanweisung der verschiedene Feuerwerkskörper durch. Auch bei Feuerwerksartikeln der Klasse I (Tischfeuerwerk) ist es wichtig zu wissen, ob ein Abbrennen in der Wohnung ausdrücklich erlaubt ist.
  • Die Verwendung von Signalmunition und Seenotrettungsraketen sowie das Abschießen von Munition aus Schusswaffen jeder Art als Silvesterknallerei stellt eine erhebliche Gefahr für Leben und Gesundheit dar und ist verboten.
  • Schließen Sie in der Silvesternacht sämtliche Fenster und Lüftungsklappen Ihrer Wohnung. Für Betriebsräume, Lager, Schuppen, Garagen etc. gilt das gleiche.
  • Bedenken Sie, dass die Mehrzahl von Feuerwerkskörpern nur im Freien angezündet werden darf. Das Zünden in Wohnräumen, Treppenräumen, an geöffneten Fenstern, auf Balkonen etc. ist eine häufige  Brandursache.
  • Feuerwerkskörper wie Kanonenschläge, Donnerschläge, Böller etc. nie in der Hand halten, sondern auf den Boden legen und mit „langem Arm“ anzünden, danach 3-5m Abstand halten. In der Hand gezündete Feuerwerkskörper nicht unkontrolliert fortwerfen. Handschuhe schützen vor Verbrennungen.
  • Starten Sie Raketen nie aus der Hand, sondern aus auf dem Boden stehenden Flaschen. Die Rakete muss so aufgestellt werden, dass sie nach dem Abschuss ungehindert aufsteigen kann. Beschädigte Stockraketen dürfen nicht gezündet werden, da deren Flugbahn unberechenbar sind. Niemals einen Versager erneut anzünden!!!
  • Verantwortungsbewusste Eltern und Erwachsene geben Feuerwerksartikel der Klasse II nicht an Kinder oder Jugendliche weiter. Kleine Kinder sollten während des Feuerwerks unter Aufsicht in der Wohnung bleiben.
  • In der Nähe von Anlagen oder Gebäuden die besonders brandempfindlich sind (Reet- oder Strohdachhäuser), dürfen Sie Feuerwerkskörper nur in genügendem Abstand und unter Beachtung der Windrichtung abbrennen. Bei der Entzündung von Raketen der Klasse II ist ein Abstand von mindestens 200m, bei Feuerwerkskörpern, die nicht Raketen sind, einen Abstand von mindestens 50m einzuhalten.
  • Basteln Sie niemals Feuerwerkskörper selbst. Verändern Sie die im Handel erhältlichen Artikel nicht. Auch beim gleichzeitigen Abbrennen mehrerer Knallkörper oder der Herstellung einer zusätzlichen Verdichtung in einem entsprechenden Behälter, drohen unvorhersehbare Gefahren.
  • Vorräte von Feuerwerksartikeln sollten in festen verschließbaren Taschen, auf keinen Fall in Körpernähe aufbewahrt werden. Nach Entnahme eines Feuerwerkskörpers Vorräte wieder abdecken.
  • Das nachträgliche Zusammenbauen einzelner Feuerwerksbatterien mit Lunten ist gefährlich!

Bitte unbedingt beachten!

Wenn es dennoch zu einem Unfall oder Feuer kommt, rufen Sie sofort die Feuerwehr über die Notrufnummer 112. Leisten Sie bei Unfällen sofort Erste Hilfe. Bei Feuer informieren Sie auch die Mitbewohner. Schließen Sie die Tür des Brandraumes und die Wohnungstür zum Treppenraum. Begeben Sie sich im Freien in Sicherheit und weisen die Rettungskräfte ein.

13.11.2016 | Zwölf Atemschutzträger trainieren bei HR-Brandschutz

HR BrandschutzAm Samstag den 12. November bildeten sich zwölf Atemschutzgeräteträger unserer Wehr über mehrere Stunden hinweg am Übungsgelände der Firma HR-Brandschutz in der taktisch richtigen Brandbekämpfung, sowie dem richtigen Umgang mit dem Hohlstrahlrohr weiter.

Herbert Resch und sein Team zeigten uns an verschiedenen Brandstellen die richtigen Vorgehensweisen. Jeder Atemschutztrupp wurde von einem Trainer begleitet, so dass kleine Unklarheiten bzw. Fehlerkorrekturen bereits unter der Brandbekämpfung geklärt und vorgenommen werden konnten.

Der Tag begann um 9 Uhr mit einer kurzen theoretischen Einleitung in die Firmenentstehung, sowie einem Vortrag und eine Theoriekunde über den Aufbau und der Handhabung von Hohlstrahlrohren.
Im nahtlosen Übergang ging es gegen 10 Uhr bereits in die Praxisausbildung. Hierbei wurde uns zu Beginn das richtige Vorgehen durch den sog. Seitenkriechgang trainiert, Erkennen von heißen oder kalten Türen und dem anschließenden richtigen Öffnen.
Anhand eines Raumsimulators wurde die Dauer einer Brandentstehung, der Feuerentwicklung und eine Rauchgasdurchzündung [Flash Over] in sicherem Abstand simuliert. Dies brachte jedem Teilnehmer ein eindeutiges Verständnis zum Feuer.

Nach einem ausgibigem Mittagessen begann die Heißausbildung in und vor dem Übungsobjekt.

Truppweise von einem Trainer begleitet galt es verschiedene Brandstellen in einem Durchgang zu bekämpfen. Angefangen von einem Mülltonnenbrand und das Einfangen und Abschiebern einer Stichflamme, ging es in den ersten Container. Der Auftrag lautete "unklare Rauchentwicklung in einem Industriebetrieb, Personen vermisst". Nach dem richtigen Öffnen der Zugangstüre konnte eine massive Verrauchung des Objekts festgestellt werden. Ziel der Übung war die Personenrettung bei Nullsicht, sowie dem schnellen Entrauchen mittels Hohlstrahlrohr.

Es ging weiter durch eine weitere Türe ins Freie, wo auf die Trupps bereits die nächste Brandstelle, ein Gasflaschenbrand, wartete. Auch dieser wurde mit verschiedenen Tricks bekämpft. HR Brandschutz 2 Ohne Durchzuatmen entzündete sich ein paar Meter weiter ein Pkw in Vollbrand. Auch hier wurde sofort der Kampf gegen die Flammen eingeleitet und abgearbeitet.
Nach gut einer Minute kam ein Passant mit aufgelöstem Verhalten und berichtete dem Trupp dass es in einem Büro brennt und sich noch Menschen darin aufhalten. Gesagt, getan, wurden auch diese Brandstellen im zweiten Container abgelöscht und die Personen gerettet.

Nach dem zweiten Container kam der große Knall!

Eine im Vollbrand stehende Wohnung [Container 3] ebenfalls mit Personen in Gefahr war die letzte Aufgabe des gut 30 minütigen Durchgangs. Diverse Feuerstellen mussten bekämpft werden. Unter teils extremer Hitze kam es mehrfach zu Durchzündungen eines Flash Overs, welche die Trupps regelrecht aufgrund seiner Kraft und der Temperatur auf den Boden zwangen.

Im Namen aller Teilnehmer vielen Dank an HR-Brandschutz mit Team und der Freiwillige Feuerwehr Neustadt an der Donau e.V. für die Unterkunft und Nutzung der sanitären Einrichtungen.

FF Bad Abbach | NEM

16.10.2016 | Leukämielauf in Regensburg

Am gestrigen Sonntag dem 16.10.2016 fand in Regensburg der jährliche Leukämielauf statt. Aus unserer Laufgruppe nahmen hieran fünf Personen, sowie eine Gastläuferin teil. Vielen Dank an leuklaemielauf regensburg 16102016 8 20161017 1908675729Martin Janker, Ludwig Wachs, Tobias Schlegl, Sandra Feil, Barbara Ortmann und der Gastläuferin Alexandra Wildner für die Teilnahme. Natürlich geht auch ein Dank an den Organisator der Laufgruppe Wolfgang Ortmann.

Der Regensburger Leukämielauf wird von der Leukämiehilfe Ostbayern e.V. veranstaltet. Von Anfang an steht der größte Laufverein Deutschlands, der LLC Marathon Regensburg e.V., als starker Partner ehrenamtlich an der Seite der Leukämiehilfe. Bis heute werden die führenden Organisationsaufgaben rein ehrenamtlich erledigt, damit am Ende möglichst viel für den guten Zweck übrig bleibt. (Quelle: http://www.leukaemielauf.de/ueber-uns/)

Mehr Bilder zu dieser Veranstaltung finden sie hier:

 

 

FF Bad Abbach | DÜJ

 

28.10.2016 | Zwei Gruppen bestehen Leistungsabzeichen "Brand"

20161028 Leistungsabzeichen013Am heutigen Freitagabend stellten sich fünfzehn Dienstleistende unserer Wehr aufgeteilt in zwei Gruppen der Prüfung für das Leistungsabzeichen "Die Gruppe im Löscheinsatz". Unter der Leitung der beiden Gruppenführer Wolfgang Ortmann und Max Neubauer bereiteten sich die Floriansjünger in den vergangenen drei Wochen intensiv auf diesen Abend vor.

Unter dem wachsamen kameradschaftlichem Auge der Schiedsrichter, KBI Karl-Heinz Rott, KBM Michael Gruber sowie KBM Tobias Pritsch, begann gegen 18 Uhr die Abnahme der ersten Gruppe. Nach den verschiedenen Prüfungsaufgaben wie zum Beispiel der Knotenkunde, dem Löschangriff einer Gruppe und dem anschließenden Kuppeln einer Saugleitung, folgte gegen 19 Uhr die zweite Gruppe.

Am Ende der Prüfung konnte das hervorragende Gesamtergebnis durch die Schiedsrichter bekannt gegeben werden. Alle Teilnehmer haben das diesjährige Leistungsabzeichen mit Bravour abgelegt.

FF Bad Abbach | NEM

 

11.10.2016 | Verunreinigung des Trinkwassers

ACHTUNG DAS WASSER MUSS NICHT MEHR ABGEKOCHT WERDEN 

TRINKWASSERVERUNREINIGUNG IN BAD ABBACH, OBERNDORF und PEISING

185086

Im Versorgungsgebiet der Trinkwasserversorgung Bad Abbach wurde am 07.10.2016 eine bakterielle Verunreinigung nachgewiesen, nach deren Ursache zur Zeit gesucht wird. Als Vorsichtsmaßnahme wurden, in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Kelheim, alle Trinkwasserabnehmer in den Gemeinden des betroffenen Bereiches Bad Abbach, Oberndorf und Peising aufgefordert, das Trinkwasser abzukochen. Gleichzeitig wird eine Desinfektion des Trinkwassers mit Chlor durchgeführt.

Bitte informieren Sie auch Ihre Nachbarn und nicht deutsch sprechende Mitbürger.NICHT betroffen sind Lengfeld, Saalhaupt, Dünzling, Poikam sowie Teugn, Schneidhart, Hausen und Grub sowie in Bad Abbach die Straßen Kurallee, Mühlberg, Stinkelbrunnstraße und Turmblick.Die betroffenen Leitungen enthalten nun alle desinfiziertes Trinkwasser mit Chlor. Die Techniker des Wasserzweckverbands sind laufend unterwegs um den Chlorgehalt zu überprüfen. 

Die Bürger von Bad Abbach, Oberndorf und Peising müssen ihr Trinkwasser nicht mehr abkochen.


Die gefundenen Keime machen nicht krank, betont das Gesundheitsamt Kelheim. Es seien sogenannte Indikatorkeime, die auf eine Verunreinigung im Wasser hinweisen. Das Wasser werde so lange mit Chlor versetzt, bis die Stelle gefunden ist, an der das Wasser verunreinigt wird.Hinsichtlich der Dauer der Maßnahmen kann deshalb noch kein konkreter Zeitrahmen genannt werden. Die nächsten Tage ist deshalb weiterhin noch mit Einschränkungen zu rechnen. Wir stehen im ständigen Austausch mit den Gesundheitsbehörden und versuchen schnellstmöglich wieder eine normale Versorgung zu gewährleisten. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir zuerst "auf Nummer sicher gehen", bevor die vom Gesundheitsamt angeordneten Maßnahmen beendet werden können.

Bad Abbach, 11.10.2016

Quelle: Wasserzweckverband Bad Abbach

FF Bad Abbach | DÜJ

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1. Kommandant, Hr. Mathias Prasch

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